News und Meldungen:

 

28. September 2016:

Die Webseite wurde aktualisiert und wieder online gestellt. Wir haben auch eine neue Gruppe auf FACEBOOK! Betroffene können sich dort anmelden, und wir schalten die Accounts dann frei.

 

23. August 2015:

Der Fluglärm und die Belastung für die Bewohner Kapellerfelds wurde in den letzten Monaten immer schlimmer. Die Anflugroute wurde teilweise vom Drehfunkfeuer WGM im Westen von Kapellerfeld, über die Feldgasse und die S1-Ost verlegt. Also fast 1km östlich des Leitstrahls! Damit betroffen sind alle Anrainer von Kapellerfeld-Ost, die nach dem früheren Schema der Lärmvermeidung durch die Bahn und die alte Einflugschneise, ihre Wohnzimmer- und Schlafzimmerfenster im Osten eingebaut haben!

Weiters stimmen die angegebenen Lärmwerte des VIE in keinster Weise mehr, da die Anflüge zur Piste 16 auch über Ortsgebiet nunmehr in bis zu 85% aller Landetage in nur mehr 2500-3000 ft. ü.A. geflogen werden! Das ist nur mehr knapp die Hälfte der ursprünglichen Überflugshöhe!! Dementsprechend sind die Lärmwerte weit höher als früher! Auch die Belastung durch die von der Politik gestreichelte AUA und ihren kreischenden Triebwerken, die in immer der selben Tonlage und Frequenz im Minutentakt überuns hinwegfliegen, sind wie eine Tortour und Folter. Mails an den Umweltbeauftragten des VIE werden auch nicht mehr beantwortet, ebenso wenig wie jene an das Land NÖ, die Austrocontrol, und das BMVIT! Weil sie alle der Lüge überführt wurden, verweigern sie jegliche weitere Kommunikation. Das ist die Gangart mit der diese Fluglobby und ihre Handlanger die Betroffenen einfach im Regen stehen lässt. Alles abstreiten, falsche Angaben machen, und dann aussitzen versuchen!

Hier noch zwei Dokumente über die heuer geplanten Lärmmessungen: Dokument 1 (7.1.2015) - Dokument 2 (13.4.2015)

 

2. Februar 2015:

Ein Zahlenspiel: Ein 150-Sitziges Verkehrsflugzeug mit 2 Triebwerken, hat diesen durchschnittlichen Kerosinverbrauch und erzeugt die folgenden Schadstoffe (Quelle) ...

 
Pro Stunde:
Pro Minute
Pro 5 Minunten
Bei 300 Landungen
Bei 800 Flugbewegungen
2014 (5 Minuten)
 
Kerosinverbrauch
2700kg
45kg
225kg
13500kg
180000kg
51925,725 Tonnen
 
CO2
8500kg
141,67kg
708,35kg
42501kg
566680kg
163473,721 Tonnen
Stickoxide
30kg
0,5kg
2,5kg
150kg
2000kg
576,953 Tonnen
Schwefeldioxid
2,5kg
0,042kg
0,21kg
12,6kg
168kg
48,464 Tonnen
CO
2kg
0,033kg
0,165kg
9,9kg
132kg
38,079 Tonnen
Kohlenwasserstoffe
0,4kg
0,0067kg
0,0335kg
2,01kg
26,8kg
7,731 Tonnen
Feinpartikel, Ruß
0,1kg
0,0017kg
0,0085kg
0,51kg
6,8kg
1,962 Tonnen

Die Stickstoffoxide sind starke Atemgifte. Bei Kindern nehmen Erkrankungen der Atemwege und Infektionen bei der Aufnahme von kleinsten Mengen zu. Die Stickstoffoxide sind für die Entstehung des Sauren Regens verantwortlich. Außerdem sind sie an der Bildung des Atemgiftes Ozon in der Atmosphäre beteiligt. Aus diesem Grunde steigen jedes Jahr im Sommer die Ozonwerte in Ballungsgebieten mit viel Straßenverkehr, aber auch Flugverkehr bedenklich an.

Das Kohlenstoffdioxid ist relativ ungiftig. Es entsteht bei allen Verbrennungen von organischen Stoffen, auch bei der Verbrennung von Zucker in der Muskulatur der Lebewesen. Wir atmen Sauerstoff ein und atmen Kohlenstoffdioxid aus. Dieses Gas bildet in der Erdatmosphäre eine Treibhausglocke und verhindert, dass die Wärme der Sonne wieder in das Weltall entweicht. Durch die rücksichtslose Verfeuerung der fossilen Brennstoffe (also auch Kerosin) entstehen riesige Mengen von Kohlendioxid, der natürliche Treibhauseffekt wird verstärkt, die Erdatmosphäre erwärmt sich und führt zu einer Klimakatastrophe, welche sich bereits durch das Abschmelzen des Eises an den Polen und durch verheerende Überschwemmungen ankündigt.

Kohlenstoffmonoxid entsteht bei der unvollständigen Verbrennung von Treibstoffen, besonders bei Verbrennungsmotoren und Turbinen nach dem Start und im Leerlauf. Es ist ein farb- und geruchloses, aber hochgiftiges Gas und wirkt schon in kleinsten Mengen tödlich, da es als Atemgift den Sauerstofftransport im Blut behindert. Vor allem Verkehrspolizisten und Raucher weisen im Blut hohe Kohlenstoffmonooxidgehalte auf. Flughafenmitarbeiter wurden ja bisher nicht darauf gestestet, daher sind hier keine Werte bekannt.

Schwefeldioxid stammt aus Schwefelresten im Dieselbenzin, Heizöl und im Kerosin. Diese verbrennen bei der Verbrennung im Motor und den Turbinen zu Schwefeldioxid, einem stark lungenreizenden Gas. Das Schwefeldioxid löst sich in der Feuchtigkeit der Luft zu einer Säure, welche Bauwerke aus Naturstein zerfrisst. Diese Säure ist auch der Hauptverursacher für den Sauren Regen und für das Waldsterben.

Kohlenwasserstoffe (Benzol, udgl.), Feinpartikel und Ruß sind schwer krebserregend!

Doch wieso die Auflistung oben für 1 Minute, 5 Minuten, 300 Landungen und 800 Flugbewegungen, sowie 2014 (5 Minuten)? Das ist einfach erklärt:

1 Minute dauert ca. der Überflug über Kapellerfeld! Das sind die Abgase und Schadstoffe die im Luftraum über uns freigesetzt werden! 300 Landungen pro Tag sind ein durchschnittlicher Mittelwert für die Piste 16! 5 Minuten geben einen Umkreis um den Flughafen Wien an, bei denen die Flugzeuge schon relativ weit herunten fliegen, und 800 Flugbewegungen sind derzeit die Kapazität des Flughafens Wien am Tag! Die Werte der Spalte 2014 (5 Minuten) geben an, was im Umkreis von 5 Flugminuten um den Flughafen Wien, im Jahr 2014 mit gesamt 230781 Flugbewegungen in die Luft geblasen wird! Wobei die tatsächlichen Flugbewegungen mehr sind, als in der offiziellen Tabelle des VIE angegeben! Ebenso sind hier nicht große Flugzeuge und jene mit 4 Triebwerken berücksichtigt.

Und jetzt reichen SIE einen Gewerbebetrieb zur Anmeldung bei den Behörden ein, der oben genannte Schadstoffe in die Luft bläst! Man wird Sie verhaften und lange wegsperren! Fast 600 Tonnen an Atemgiften und 10 Tonnen an krebserregenden Stoffen wird über uns aus den Triebwerken geblasen! Und keine Behörde fühlt sich dazu zuständig! Eine Farce ...

 

 

28. Jänner 2015:

Endlich haben wir die fehlenden Zahlen für 2ß14 von den Webseiten des VIE erhalten, da heuer meisten entweder nicht,
oder fehlerhafte Aufstellungen veröffentlicht wurden. Hier nun das Resumee von 2014:

Fluglärm über Kapellerfeld - Flugspuren laut der Webseite www.flugspuren.at - Zahlen und Fakten 2014

Die Anflüge wurde offensichtlich weiter verändert. Kapellerfeld wird immer öfter überflogen, die Anflughöhe
von 5000 ft. ü.A. (Angabe laut BMVIT!) auf bis zu 2500 ft. ü.A. abgesenkt! Damit verbunden sind eine enorme
Lärmsteigerung und Belastung der Bevölkerung. Wir haben hunderte Flugspuren der flughafeneigenen Web-
seite gesichert, um dies auch beweisen zu können, dass meist nur mehr zwischen 2500 und 4000 ft. ü.A.
geflogen wird!!

"Fluglärmfrei" bedeutet NICHT, dass es keine Überflüge gab, sondern nur keine Landungen! STARTS werden
an diesen Tagen ebenso über uns hinweg durchgeführt, sind aber lärmtechnisch betrachtet eher harmlos, bis
auf wenige "Ausreißer".

Zusammenfassung 2014: Der Fluglärmterror über Kapellerfeld wurde wiederum enorm gesteigert! Die Zunahmen
sind für jeden Laien erkennbar. Gegenüber 2013 gab es einen Zuwachs von 7344 (!) Landeanflügen! Die Nacht-
landungen wurden um 3291 (!) Überflüge gesteigert! Das sind zwar nur 3,88% aber daran sieht man die Zahlen-
spielereien des VIE. Die in der Mediation vereinbarte Landeanzahl von maximal 27% aller Landungen wurde
heuer auf 30,2% erhöht. Was sich wieder nur wenig anhört, nämlich 3,2% sind in Wahrheit oben genannte 7344
Landungen!

Weiters wurde der Anflug offensichtlich verändert. Die Maschinen fliegen nicht mehr in den angegebenen Flughöhen,
sondern großteils nur mehr im Bereich zwischen 2500 (wenn überhaupt) und 3400 ft. ü.A.!! Ebenso die kreischenden
Landeanflüge der AUA und anderer Airlines die auf veraltete A319, A320, oder A321er setzen. Komisch auch, dass
die 777er der AUA auch weit lauter sind, als die Maschinen anderer Airlines ...

Das Gespräch mit dem Umweltkoordinator des VIE, Hr. Franz Jöchlinger, dass informativ und ohne Schönfärberei
stattgefunden hat, hat auch unsere Befürchtungen bestätigt, dass selbst mit dem Bau der 3. Piste, eine Entlastung
in der Nacht NICHT gegeben ist! Die Piste 16 wird weiterhin für Nachtflüge da sein. Dabei sprechen wir von den
erwähnten 9970 Landungen die in der Zeit von 20 Uhr bis 8 Uhr früh geflogen werden. bei der geplanten Steigerung
der Flughafenkapazität wird es auch hier mit Sicherheit zu Erweiterungen kommen! Ebenso wurde zugegeben, dass
die MEDIATION mit dem TEILVERTRAG 2003 zu einer MASSIVEN VERSCHLECHTERUNG bei uns geführt hat! Der
Süden ist Rosinenpicker, und WIR hier in Kapellerfeld werden durch unsere Gemeindevertreter NICHT vertreten,
NICHT vor dem Fluglärmwahnsinn geschützt, und auch NICHT über die Bezirkskonferenzen bei denen ja Bürgermeister
Vojta (SPÖ) und die Grünen mit Ing. Koza & Co. vertreten sind, informiert! Dort werden offensichtlich Verhandlungen ge-
führt und Vereinbarungen getroffen, über die wir als Betroffene nichts wissen, und auch nicht befragt werden!! DAS MUSS
EIN ENDE HABEN! Laut Umweltkoordinator Hr. Franz Jöchlinger, wird eine Entlastung durch den als Allheilmittel verkauften
"gekurvten Anflug" sowie den "kontinuierlichen Sinkflug" nur TEILWEISE eine Entlastung bringen, da die meisten Maschinen
dazu nicht in der Lage sind. Auch wir bezweifeln die Tatsache, das AUA, VIE und Austro Control irgendetwas ändern wollen,
um nicht etwaige Konzerngewinne zu schmälern. Wir danken auf alle Fälle Mag. Lukas Mandl, der uns die Möglichkeit zu
dem Gespräch mit dem Umweltkoordinator erschafft hat, und Hr. Jöchlinger für die ehrliche Beantwortung unserer aller
Fragen zu dem heißen Thema!

Das bisherige Gerede des Gerasdorfer Bürgermeisters Vojta (von wegen er setze sich dafür ein, dass es nicht zu weiteren
Belastungen für uns kommen wird) dürfte durch eine Turbine zu Schall und Rauch geworden sein. Seine Aussagen zum
Thema Fluglärmhölle Kapellerfeld sind somit unglaubwürdig geworden.

 

 

30. August 2014:

Die Entwicklung des Luftverkehrs über dem Siedlungsgebiet von Kapellerfeld ist schon annähernd eine echte Bedrohung
geworden, und mit Sicherheit jedoch eine gesundheitliche Schädigung der Betroffenen! Wir haben nun mit Ende August 2014
bereits um knapp 10000 Landeanflüge mehr zu erdulden gehabt, als im selben Zeitraum 2013! Die ungezügelte Fluglobby
treibt ihr Unwesen nun bis zum Exzess und will offensichtlich mit Gewalt all jene aus ihren Häusern vertreiben, die den Flug-
lärmterror nicht dulden wollen.

Als erstes gleich eine (Schimmel-)Meldung des Dialogforums unter der Führung von Hesina, dem "Lautsprecher" der Fluglärmlobby
(Auf Titelzeile klicken, um den ganzen Artikel zu lesen):

 

Auch Wien-heute brachte einen Artikel dazu:

 

Der Flughafen Wien untersucht also die Auswirkungen von gekurvten Anflügen auf die Piste 16 des VIE. Es wäre besser wenn der
Flughafen die Auswirkungen der immer gleich kreischende AUA-Überflüge auf die betroffene Bevölkerung untersuchen würde, anstatt
Schimmelartikel in den zeitungen zu verbreiten um Flugbefürworter und Nichtbetroffene gegen die Fluglämopfer aufzuhetzen, weil ja
angeblich ohnehin so viel zum Schutz der Bevölkerung getan wird! Was getan wird, zeigt sich schnell, wenn man folgende Grafiken
und Flugspuren ansieht:

Wie man sieht, sind wir nur mehr von Fluglärm umgeben und schwerst davon betroffen! Laut BMVIT (schriftliches Schreiben!) sollten wir in
5000 Fuss ü.A. überflogen werden! Laut einem Zeitungsartikel und der Aussage der Austro-Control in 4000 Fuss ü.A. und laut Dialogforum
3620 ft MSL bis 4620 ft MSL (1.100 m bis 1.400 m über den Meeresspiegel)! In Wahrheit ist das eine reine Ausspielerei gegen uns alle!

Das sind die echten Flughöhen:

Nur um ein paar Beispiel aufzuzeigen!

 

Als fast schon kriminell kann man die in letzter Zeit immer mehr direkt über oder knapp neben dem Ortsgebiet geführten Landungen der überschweren
Großmaschinen bezeichnen! Tagtäglich werden 777er, 747er, udgl. über uns hinweg geführt. Der Wind muss schon sehr schlecht wehen, um nicht diese
Großmaschinen hier bei uns abzubekommen! Scheiben zittern, Infraschall bereitet Unbehagen, von den Abgasen und anderen Schadstoffen möchten
wir hier gar nicht weiter schreiben.

Die Großraumflugzeuge und der Massenangriff auf unsere Ohren durch die kreischenden AUA-Maschinen, die wie Wespenschwärme oft in weniger
als Minutenabständen daherkommen, tragen nicht zu einer Umgebung bei, die einmal als Erholungsgebiet bezeichnet wurde, und sogar von der
Stadtgemeinde Gerasdorf noch so bezeichnet wird:

 

Noch viel schlimmer als der Fluglärm ist jedoch die tägliche Gefahr für uns! Es kommt immer wieder zu sehr nahen Begegnungen am Himmel,
und bei der Flugdichte wird es irgendwann so weit sein, dass eine Maschine nicht mehr rechtzeitig ausweichen wird, oder ein Lotse einen Fehler
macht. Dieses Szenario wollen wir uns jetzt gar nicht in allen Details vorstellen. Diese Gefahrfür uns alle ist aber tagtäglich vorhanden!

 

 

2. August 2014:

So schaut die Wahrheit aus! Wir werden nach Strich und Faden belogen!


Der von der Fluglobby hochgelobte Gleitflug als Lärmschutzmaßnahme ...



... ist für Kapellerfeld nicht einmal eine Diskussion wert! Warum? Der Anflug mit Turbinen im Leerlauf ist ab einer Entfernung zur Piste von 37km vorgesehen. Bei uns über Kapellerfeld (Entfernung zur Piste: knapp 23,5km) wird jedoch kreuz und quer in den Leitstrahl eingekurvt, somit ist ein Gleitflug der auf gerader Linie erfolgen muss (Der Gleitflug müsste also schon bei Hornsburg beginnen), von der Fluglobby NICHT EINMAL ANGEDACHT!! Weiters hebt das Verkehrsaufkommen (Minutentakt-Anflüge sind dichtes Verkehrsaufkommen!) diese Gleitflugmöglichkeit ohnehin schon wieder auf, und führt sie ad Acta! Siehe Textausschnitt der Flughafeneigenen Webseite! Es ist eine reine Beschwichtigungspille für die Betroffenen, die sich als reine Lüge entpuppt!!

 

Der "Curvend approach", also der gekurvte Anflug ...



... ist der selbe Schmäh! Er dienst der reinen Hinhaltetaktik der betroffenen Bevölkerung! Siehe diesen Text einer Anfrage an das BMVIT!!

 

Die G'schicht mit der dritten Piste ...

... die uns entlasten soll, ist das größte Lügengebilde dass man uns auftischt! Dazu muss man einige Fakten hinterfragen:

WOZU braucht der Flughafen Wien eine dritte Piste? Natürlich zur reinen Kapazitätserhöhung und Gewinnerhöhung!
WEM bringt es was? In erster Linie den Aktionären, sowie den Ländern Wien und Niederösterreich (als jeweils 20% Miteigentümer), zur Füllung der leeren Landeskassen!
WAS bewirkt eine dritte Piste? Ganz klar eine weitere Erhöhung des Flugverkehrsaufkommens!
WAS bringt UNS eine Dritte Piste laut Angaben von Politik und Fluglobby? Eine ANGEBLICHE Entlastung des Landeaufkommens von 27% (sollten es sein ...) auf nur mehr 2,7%, so die Aussagen.

Doch was, wenn der Wind dreht, und NICHT mehr parallel zur Richtung des Parallelpistensystems der 11/29er R/L weht (Flugzeuge müssen ja laut AustroControl und VIE aus Sicherheitsgründen immer gegen den Wind landen und starten (!) und dann günstig für Starts und Landungen auf der 16/34er Piste also jener die uns direkt betrifft? Wird dann quer zum Wind gestartet und gelandet? Sicher nicht! Bei Süd-Ostwind-lagen wird daher mit SICHERHEIT dann jeglicher Verkehr über uns geleitet, und dann haben wir keine 2,7%, keine 27% sondern wahrscheinlich 50% und mehr Landungen über uns zu ertragen!! Eine Antwort für diese Frage gibts weder über das Land NÖ, noch von der Fluglobby! Also ist die Entlastung durch die dritte Piste genauso eine Lüge, wie alles andere das aus den Reihen der Fluglobby und der Politik tönt!!






1. August 2014:

Die aktuellen Zahlen für den Monat JULI 2014 zeigen ganz klar den aktuellen Trend der Flugbewegungsverlagerung zu uns an! Im Vergleichszeitraum JULI 2013 fanden 1388 Landeanflüge zur Piste 16 statt, Heuer (Juli 2014) sind es bereits 3200 !!!!! Das ist eine Steigerung von über 130%, also mehr als VERDOPPELT!! Gesundheitsgefährdend, schlafraubend, Entwertung unserer Grundstücke und Liegenschaften, einfach nur mehr menschenverachtend! Der Politik sind diese Zustände vollkommen egal, und die Fluglobby betreibt Wildwuchs vom Feinsten und wird dabei von höchster Ebene geschützt.

Die Aussage des Dialogforums und seiner vom Flughafen bezahlten "Mitarbeiter", dass die Beschwerden über den Fluglärm ja ohnehin immer weniger werden, und dies bestätige, dass die Mediation ein voller Erfolg sei, ist eine der Säulen des Lügengebäudes, dass sich die Fluglobby aufgebaut hat und verbissen verteidigt, denn: Die vom Fluglärmterror betroffenen Menschen resignieren mittlerweile alle, weil man sie permanent "anrennen" lässt und mit irgendwelchem Geschwätz, dummen Ausreden, Schimmelbriefen und Scheinargumenten wie der Entlastung durch die 3. Piste abspeist!

Daher: NICHT RESIGNIEREN! AUFZEIGEN! BESCHWEREN! LÄSTIG WERDEN!






24. Juli 2014: Aus den Medien ...


Artikel in den Bezirksblättern vom 16./17. Juli 2014
(Für eine größere Darstellung anklicken!)

 


Krone vom 24. Juli 2014 - Wien will noch mehr Fluglärm
(speziell Nachts) zu uns verschieben! Warum wehrt sich
unsere Gemeinde nicht dagegen??

 

Wien-heute.at vom 23. Juli 2014 - Liesing pocht auf die Einhaltung des Nachtflugverbotes,
und einer damit verbundenen weiteren Verschiebung zu uns!

 

So hört sich ein Überflug der AUA über unseren Köpfen an (Wohlgemerkt, teilweise im Minutentakt!)

So hört sich ein Überflug einer Boeing 747 der Asiana-Airlines an (Für diese Flugzeuge wurde die Piste 16/34 ausgebaut!)





23. Juni 2014:
Nachdem die Fluglobby immer mehr mit den Veröffentlichungen ihrer Daten schlampt, konnten wie erst jetzt unsere Aufstellungen und Listen für das Jahr 2014
online stellen. Wir bitten um Verständnis!





21. Jänner 2013:
Wer sich mehr über die Belastung durch Fluglärm informieren möchte, hier eine gute Seite auf der man die meisten Infos klar und verständlich finden kann:



25. September 2011: Der Wahnsinn am Flughafen Wien ist offensichtlich außer Kontrolle geraten! Über 6000 Landeanflüge zur Piste 16 wurden im November 2011 über uns hinweggeführt! Das ist menschenverachtende, gesundheitsschädigende und grundstücksentwertender Massenterror der Fluglobby! Kein anderer Flughafen in Österreich schert sich so wenig um die Bevölkerung als der VIE samt AustroControl! Die Homecarrier AUA, FlyNiki, Lufthansa & Co fliegen wie sie wollen. Luftrowdies jeden Tag! Zu tief, zu laut, einfach nur rücksichtslos! Die Politik? Sie schweigt! Warum? Gehen wir davon aus, dass diese von der Fluglobby einfach gekauft wird (Es gilt natürlich die Unschuldsvermutung!). So kann es nicht weiter gehen! Es muss was geschehen!





4. September 2011: Der Evaluierungsbericht 2010 des Dialogforums ist online. Daraus haben wir genau das herauslesen können, was wir schon lange wussten: Die Fluglärmbelastung ist MASSIV angestiegen, der Flugverkehr massiv gewachsen! Die Belastung für alle unter der Einflugschneise zur Piste 16 wurde um einiges mehr, auch der Lärm durch die gesteigerten Starts über uns hinweg wurde mehr!

S.g. Herr Bürgermeister Vojta: behaupten SIE noch immer, es wäre nicht so schlimm in Kapellerfeld ??? Dann lesen SIE hier weiter:

Tabellen und Daten des Evaluierungsberichts 2010





2. September 2011: Der Wahnsinn rund um den VIE nimmt weiter zu! Nun werden ohne Rücksicht auf die vom massiven Fluglärm betroffene Bevölkerung auch schon Frachtflüge mit riesigen Maschinen über Ortsgebiet und auf Höhen bis zu 600 Meter herab geführt!!


Dies ist KEIN Einzelfall. Solche Überflüge finden regelmässig statt!
(Klick auf das Bild öffnet größere Ansicht)

Die Bundesministerien für Verkehr und Innovation sowie Gesundheit schweigen dazu, und geben keine Stellungnahme ab! Landeshauptmann Erwin Pröll findet es nicht einmal der Mühe wert auf Mails zu antworten, und selbst der Gerasdorfer Bürgermeister Alexander Vojta beantwortet an ihn gestellte Fragen nicht! Man tritt also die Fluglärmopfer mit Füßen!




2. Juli 2011: Das schlägt dem Faß den buchstäblich den Boden aus! Während Kapellerfeld immer mehr vom Fluglärm belastet wird, erhalten Kaufwillige Grundstücksinteressenten vom zuständigen Makler und vom Rathaus Gerasdorf verlogene Auskünfte:





Und so schaut die WAHRHEIT aus:


Flugzeug-"Perlenreihe", Überflüge im Minutentakt und weniger!


Flugspuren wohin das Auge reicht. Darunter: Kapellerfeld!





6. Juni 2011: Haben Sie die Sendung "Fluglärm über Wien" (Bürgeranwalt, 4.6.2011 um 17:30 Uhr) gesehen? Nein? Hier der Link zur ORF TV-THEK:

http://tvthek.orf.at/programs/1339-Buergeranwalt/episodes/2500229-Buergeranwalt/2500231-Fluglaerm-ueber-Wien

Auch auf Youtube:

http://www.youtube.com/watch?v=g_viM7PPvrk
http://www.youtube.com/watch?v=bGinbkFmUvQ

Hören Sie bitte genau zu! Den Vertretern der Fluglobby sind rein die KAPAZITÄTEN des Flughafens wichtig, NICHT DIE BETROFFENE BEVÖLKERUNG!!! Es wird nur ganz kurz erwähnt, dass die Piste 16 als Landepiste KEINE NACHTFLUGREGELUNG hat, und NACHTLANDUNGEN STATTFINDEN in vollem Umfang STATTFINDEN!!! Diese Landerichtung betrifft den 22. Bezirk von Wien, Gerasdorf, Kapellerfeld, Seyring, und viele weitere Gemeinden in NÖ!! Haben Sie in der Sendung auch gehört, dass gerade der Umweltschädiger und Lärmerzeuger Nummer 1, die AUA, ein lärmschonendes Anflugverfahren zum Schutz der Bevölkerung ABLEHNT???





20. Mai 2011: Am 20. Mai 2011 um 5:42 Uhr morgens, donnerte rücksichtslos ein Jet in nur knapp 600 Metern Höhe über Grund über unsere Siedlung!! Das ist skrupelloser und menschenverachtender Flugverkehr zu Lasten aller Betroffenen! Die Situation über unseren Köpfen wird immer schlechter. Doch was sagt unser Bürgermeister Alexander Vojta dazu?

Zitat aus einem Mail an uns: "Vieles im Bezirksforum Gänserndorf, in dem ich gemeinsam mit Hrn. DI Koza und Hrn. Ing. Nemeskal bin, hat bereits dazu beigetragen, dass die Belastungen nicht noch mehr werden."

DANKE Herr Bürgermeister für Ihre MEISTERLICHEN Bemühungen, die uns bisher nur noch MEHR Belastungen gebracht haben! Es scheint so, als wäre der Ortsteil Oberlisse in dem Sie wohnen und ruhig Ihre Nächte verbringen ja vom Fluglärm verschont, in Kapellerfeld können wir jedoch nicht mehr durchgehend schlafen!! Wir können auch unsere Gärten nicht nutzen, wenn Hochbetrieb am Himmel herrscht!! Wenn es heiß ist, müssen wir die Fenster geschlossen halten, weil uns sonst der Fluglärm bis in den letzten Winkel unserer Häuser verfolgt!! Sehen Sie sich unserer Zahlen und FAKTEN an, und erkennen Sie dass Ihre Aussage unkorrekt ist, und die Belastung durch die Flugzeuge sehr wohl immer mehr wird!!!


Solche Anflüge sind menschenverachtend und skrupellos, schädigen unser aller Gesundheit, und MÜSSEN sanktioniert und die Verursacher zur Verantwortung gezogen werden!




2. April 2011: Der März war wieder ein gutes Monat für die Fluglobby! An nur 21 Tagen (wenn es der Wind nicht gut mit uns meinte), wurden 3668 Landungen zur Piste 16 des VIE geführt! Die Belastung durch Lärm und Abgase sowie Feinstaub (wird von den Verantwortlichen und der Politik aber vehement abgestritten!) erhöht sich immer weiter. Insgesamt 1169 dröhnende und kreischende Landeanflüge wurden in der zeit von 20 Uhr Abends bis 8 Uhr Morgens durchgezogen!!! Das ist reinster Wahnsinn, und straft die vollmundig immer wieder betonte "Nachtflugregelung" der reinsten Lüge!!! Selbst zwischen 22 Uhr abends und 6 Uhr morgens wurden wir mit 292 Landungen beglückt und laufend aus dem Schlaf gerissen!


Kapellerfeld erstickt unter den immer mehr werdenden Landeanflügen. Hier als Beispiel der 28. März 2011 mit 334 Landungen an diesem Tag (Zum Vergrößern der Darstellungen klicken Sie auf die Bilder ...)


Gezoomte Darstellung


Nochmals gezoomte Darstellung



Dass laut Angaben des Flughafens nur gegen den Wind gelandet wird, kann ebenfalls bereits in den Bereich der Ammenmärchen verschoben werden! Wenn es darum geht, Wien zu entlasten, wird auf die Windverhältnisse keine Rücksicht genommen, wie diese beiden Grafiken beweisen!


Die Angabe der Uhrzeit auf "Windfinder" für den Flughafen Schwechat ist konform mit unserer Tageszeit, jene von "Flightradar24" eine Stunde hinter unserer Tageszeit.



Regelmäßige Tiefflüge zu Zeiten an denen wir schlafen wollen sind eine Frechheit uns Betroffenen gegenüber, die von Politik und Verantwortlichen einfach nicht zur Kenntnis genommen wird! Abgesehen von der gesundheitsschädlichen Auswirkung!!! (Hier ein Beispiel um 2:25 Uhr Nachts! Der Überflüg wird genau über Kapellerfelder Ortsgebiet geleitet, der extrem laute Kurvenflug in nur 900 Meter Höhe durchgeführt!!!!)


6:02 Uhr Morgens, selbiges. Extrem lauter Kurvenflug in viel zu niedriger Flughöhe!!!!



Eine Meldung auf der Internetplattform "Wien-heute.at" beweist wieder einmal, dass Wien zwar Miteigentümer des VIE ist, den Lärm und Dreck jedoch in Niederösterreich lassen will! Je mehr diese Bemühungen fruchten werden, umso mehr Fluglärm werden wir hier im Norden über die Piste 16/34 des VIE abbekommen! Wer diese Tatsache ignoriert ist Feind unser aller Gesundheit und Zukunft!!!





19. März 2011: Der Luftverkehr in Europa nimmt immer weiter zu. Die Fluglobby wird massiv vom Steuerzahler gesponsert, ohne dass er es weiß! Kerosin ist unbesteuert, Flugtickets zu billig, die Umweltbelastungen durch die Abgase der Triebwerke werden nicht beachtet! Die Politiker sind nur Hampelmänner der Lobbys, und fallen der betroffenen Bevölkerung ohnhin nur in den Rücken!


Zum Vergrößern der Darstellung klicken Sie auf das Bild ...


Der ausufernde Wahnsinn rund um Wien (und dafür Verantwortlich, die Politik in Wien und Niederösterreich, Austro Control und die gesamte Aviation Group) bekommt nun schon Auswüchse, die man schon als reine Menschenverachtung bezeichnen kann! Um die Profitgier zu stillen, werden sowohl die Flugzeigen, als auch die Fluganzahl immer weiter erhöht. Die Austro Control als zuständige Institution für die Flugrouten hat die An- und Abflüge mehr oder weniger automatisiert. Mindestflughöhen werden nicht mehr eingehalten, die in den An- und Abflugschneisen lebenden Menschen aus ihrem wohlverdienten Schlaf gerissen! Die Gärten sowie Häuser und Wohnungen die über keinen ausreichenden Schallschutz verfügen (ältere Fenster oder Dacheindeckungen) werden immer mehr unbenutz- und unbewohnbar! In Kapellerfeld werden Häuser aufgrund des Fluglärms verkauft (Interessenten sind jedoch Mangelware! Makler tauchen mit potentiellen Kunden nur mehr an tagen mit Nordwinden auf, da an diesen wenigen Tagen kein Flugverkehr über unseren Köpfen herrscht! Also auch eine Art Betrug an der Bevölkerung!), betroffene Bewohner investieren ihr eigenes sauer verdientes Geld für Lärmschutzfenster um sich vor dem Lärm zu schützen, den andere ohne Skrupel und straffrei verursachen! Eine Gewerbeordnung für Flugverkehrslinien und Betreiber von Flughäfen die dies eindämmen würde gibt es offensichtlich nicht oder wird beinhart ignoriert! Leidtragend sind wir Betroffenen!




10. März 2011: 294 Landeanflüge zur Piste 16. Kapellerfeld (Speziell Kapellerfeld Mitte und Ost) sind schwerst davon betroffen:


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13. März 2011 um 0:21 Uhr: Überflüge zu Nachtzeiten werden rücksichtslos in so niedriger Flughöhe geführt, dass man geweckt wird (knapp über 3000ft über Meeresniveau entsprechen einer Realflughöhe über Kapellerfeld von nur 750 Meter!!):


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13. März 2011 um 5:36 Uhr früh: Dröhnender und kreischender Überflug in nur 2400ft Höhe! Das sind nicht einmal mehr 570 Meter (!!):


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Während die kleinen Maschinen auf der Piste 11/29 starten und landen, werden die riesigen und extrem dröhnenden Frachtmaschinen des Typs 747 über uns geführt, meist genauso in geringer Höhe:


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Hauptverursacher allen Übels über unseren Köpfen, ist die AUA! Nun mit deutschem Eigentümer (Lufthansa), wird uns die Fluglinie noch immer als österreichische Notwendigkeit verkauft. Die Lufthansa nutzt dies jedoch nur aus, um ihre Anflüge in Wien samt Transitflügen massiv zu erweitern:


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Eine Beinahekatastrohe knapp nach bewohntem Ortsgebiet? Oder nur ein Radarfehler? Wie lange gehen diese massiven Überflüge über bewohntem Gebiet noch gut:


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Weitere Beispiele von Bevölkerungsverachtung der Fluglobby (Dies sind KEINE Einzelfälle, sondern die Regel!):


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Und was macht die Politik? NICHTS! Weil ihnen das Wohl der Bevölkerung schon lange nichts mehr bedeutet! Es zählen nur mehr die Einnahmen! WIR ALLE sind schon lange vollkommen egal geworden. Denkt bei der nächsten Wahl daran. liebe Betroffene!!!







(29.01.2011) Der Wahnsinn über unseren Köpfen wird immer schlimmer! Am 27. Jänner 2011 trieb es die Austrocontrol samt dem Flughafen Wien Schwechat wieder einmal zur Spitze! 347 Landeanflüge zur Piste 16 - Überflüge im Minutentakt und kürzer, zwischen 65 und 87 db (C)! Das ist reinster gesundheitsschädigender Terror der von der Politik stillschweigend geduldet wird! Unsere Ortsgebiete sind für lärmempfindliche Personen praktisch unbewohnbar geworden! Dank der ausufernden profitgierigen Fluglobby aus Wien und Niederösterreich!


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Riesenmaschinen vom Typ B747 schweben praktisch im Tiefflug über Kapellerfeld ein, und lassen Häuser erzittern! Fensterscheiben prellen, das Dröhnen geht einem durch und durch. Erschwerend kommen die Landeklappen und die Triebwerks-Schubänderungen hinzu!! 1356m über Meeresniveau entsprechend ca. 1156m über Kapellerfeld, sind einfach zu wenig für diese Riesendinger!


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"FlyNiki" pfeift sich auch wenig um die Mindestflughöhen über Wohngebiet! Immer wieder fliegen diese Maschinen des "Ich hab nichts zu verschenken" Fluglobbiisten zu tief über uns hinweg. Hier gerade mal in 1105m Höhe über Meeresniveau (also ca. 905m über Kapellerfeld)!


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Ebenso nimmt es die AUA nicht so genau mit den Mindestflughöhen! Auch hier sind die Niedrigflüge die Regel anstatt der Ausnahmen! Flug AUA55QF in 1097m Flughöhe über Meeresniveau (also ca. 900m über Kapellerfeld)! Eine bodenlose Frechheit gegenüber der betroffenen Bevölkerung!


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Wussten Sie ...

... dass 1 Tonne Kerosin 3 Tonnen CO2 erzeugt?

... dass im Jahre 2002 weltweit (mittlerweile um einiges mehr!) 218 Millionen Tonnen Kerosin verbraucht wurden, die in Summe 684 Millionen Tonnen CO2 erzeugten, und dieser Verbrauch rund 5-6% der Welterdölproduktion entsprach?

... dass (je nach Flugzeugtyp) 1 Tonne Kerosin 1,5 bis 17,5 kg CO - 3,154 Tonnen CO2 - 0,5 kg SO2 - 5,8 bis 20,4 kg NOx - 43 bis 3034g unverbrannte Kohlenwasserstoffe und 1,24 Tonnen Wasserdampf erzeugen?

... dass (je nach Flugzeugtyp) pro Kilometer Flugstrecke 5 bis 63g CO - 9,95kg CO2 - 1,8kg SO2 - 21 bis 74g NOx - 0,16 bis 11g unverbrannte Kohlenwasserstoffe, sowie 4,47kg Wasserdampf erzeugt werden?

... dass das Flugzeug das unwirtschaftlichste und damit umweltschädlichste Transportmittel laut deutschem Institut für Wirtschaft ist, weil es nach der Bahn (1,1l Treibstoff für 100 Tonnen Transportgewicht / km), dem Schiff (1,6l Treibstoff für 100 Tonnen Transportgewicht / km), und dem LKW (4,1l Treibstoff für 100 Tonnen Transportgewicht / km) mit 23l Treibstoff für 100 Tonnen Transportgewicht / km verbraucht?

... dass die Klimabelastung mit CO2 durch den ausufernden Flugverkehr nicht in den KYOTO-Zielen berücksichtigt wird, und damit dem Wildwuchs Vorschub geleistet wird?

... dass ein Flugpassagier mit seinem Flug im Schnitt für eine Klimabelastung von 210g CO2 pro Flugkilometer verantwortlich ist?

... dass ein Flug von Zürich nach New York pro Passagier eine Menge von 2850 bis 4100 kg CO2 (je nach Flugzeugtyp) erzeugt?





Fluglärm und Recht

Fluglärm findet in der österreichischen Rechtsprechung, Gesetzgebung aber auch der Fachliteratur so gut wie keine Beachtung. Während zB in Deutschland Gesetze über die Beschränkung des Fluglärmes eingeführt wurden, gibt es solche Bestimmung für Österreich nicht.

Der Bürger ist bei der Abwehr von Fluglärm auf sich allein gestellt. Nur mit Hilfe zivilrechtlicher Ansprüche nach den §§ 364 ff des ABGB kann der Nachbar vom Eigentümer des Flughafens Schadenersatz verlangen, wenn der von dort ausgehende Lärm "das nach örtlichen Verhältnissen gewöhnliche Maß überschreitet und die ortsübliche Benutzung der Grundstücke wesentlich beeinträchtigt".

Bei der Genehmigung von Flughäfen oder der Verlängerung von Landepisten wird zu Lasten der Bürger auf die Abhaltung einer Umweltverträglichkeitsprüfung häufig vergessen oder diese als nicht notwendig erachtet. Bürger die innerhalb der Sicherheitszone des Flughafens wohnen und daher nach dem Luftverkehrsgesetz benachrichtigt werden müßten, werden um ihre Rechte gebracht.

In der Öffentlichkeit erfahren Initiativen gegen Fluglärm selten hohe Beachtung. Das positive Image des Flughafens das Weltoffenheit, Transparenz, Freizeit, Urlaub, Sonne suggeriert, überdeckt die Schattenseiten des Betriebes. Tatsächlich kontrastiert dieses Positiv-Image mit einem realen Negativ-Verhalten. Es besteht ein enges Netzwerk zwischen den Flughafenbetreibern, der örtlichen Politik, den Behörden und den Gutachtern. Die Bürgermeister der Flughafengemeinden sitzen nicht selten in den Aufsichtsräten der Flughafenbetriebe. Sie sind damit gesetzlich verpflichtet, alles zu unterlassen, was die Erträge des Flughafenunternehmens schmälern könnte. Sogar wenn sie wollten, dürften sie in dieser Position nicht lärmhemmende Maßnahmen fordern, die den Bürgern ihrer Gemeinde nützen, aber ihrer Gesellschaft schaden würden.

Behördenvertreter, die nicht selten ebenfalls in Aufsichtsorganen des Flughafens sitzen, haben maßgeblichen Einfluß darauf, wie die Behörde die Parteistellung der Bürger interpretiert. So wurde die Parteistellung von Bürgern aberkannt, weil sie nicht in der Sicherheitszone, sondern unter der Sicherheitszone des Flughafens wohnen. Der Lärm ist der gleiche, ob man in oder unter der Sicherheitszone wohnt.

Im Gegensatz zum positiven Image der Transparenz und Weltoffenheit steht auch die weitverbreitete Taktik des "Niederprozessierens". Die Nachbarrechte werden erst dann zugestanden, wenn es nach langen Jahren vom VwGH so entschieden wird. Informationen werden erst dann weitergegeben, wenn die letztinstanzliche Entscheidung ergangen ist, wonach Bescheide herausgegeben werden müssen. Berechtigte Ansprüche der Nachbarn werden bis zuletzt verzögert. Bei der Wahl der Mittel ist man nicht wählerisch. Das Wohngebiet um den Leberberg wird als "Industriegebiet" erklärt, für den Lärm der startenden und landenden Flugzeuge sei der Flughafen nicht verantwortlich, für die Einflugschneisen könne der Flughafen nichts dafür, der Lärm kilometerweit entfernter Straßen sei höher als der Fluglärm und ähnliches.

Auch in der Informationspolitik kontrastiert das Verhalten der Flughafenbetreiber durch aus mit dem Positivimage. Bescheide werden den Nachbarn nicht herausgegeben, Informationen über die Einflugschneisen oder die Flugzahlen sind unvollständig oder unrichtig, Informationen werden erst dann gegeben, wenn es nicht mehr anders geht.

Gleichzeitig genießt der Flugverkehr wesentliche Privilegien, die die Nachbarn von Flughäfen und Flughafengeschädigten nicht haben. So ist der Flugbenzin in der EU - anders als in den USA - nicht besteuert, Flugtickets sind USt-befreit, Flughäfen werden von den Grundabgaben befreit. Im Genehmigungsverfahren geht die Behörde den Flughafenbetreibern zur Hand und schränkt den Kreis der beteiligten Nachbarn solange ein, bis der VwGH korrigierend eingreift.

Längst überfällig ist die Erlassung eines Fluglärmgesetzes, welches verbindliche Grenzen für die Fluglärmbelastung festlegt. Es sind emissionsabhängige Landegebühren einzuführen. Lärmende und schadstoffverbreitende Flugzeuge sollen zur Kasse gebeten werden. Die Kostenwahrheit für den Flugverkehr ist einzuführen. Der Umweltverbrauch, die Gesundheitsschäden der Nachbarn sind den Betreibern anzulasten. Die Subvention der Treibstoffe ist - ebenso wie in den USA - zu beenden, die USt-Befreiung für Flugtickets und die Grundsteuerbefreiung für Flughäfen ist zu Gunsten der öffentlichen Budgets zu beenden. Im Genehmigungsverfahren sind zumindest die Informationspflichten der Nachbarn und die Parteistellung der Nachbarn einzuführen.

Der Immobilienmarkt liefert einen praxisnahen Bewertungsmaßstab für die finanziellen Schäden die durch Lärm entstehen. Verkehrslärm bewirkt eine Wertminderung von Immobilien. Ab etwa 30 dB(A) führt jede weitere Zunahme des Lärms um 1 dB(A) zu einer Entwertung zwischen 0,5 und 1,7%. Die Kosten durch Verkehrslärm in Österreich liegen bei EUR 1,2 Mrd. pro Jahr.

Eine Bekämpfung des Fluglärms ist damit nicht nur aus gesundheitlicher und umweltpolitischer sondern auch aus wirtschaftlicher Sicht unbedingt notwendig.

Quelle: Anwaltskanzlei Unterweger und Bitsche, Buchfeldgasse 19a, A-1080 Wien - http://www.unterweger-bitsche.at





Ein Kartenausschnitt der Austrocontrol. Ein Hohn für uns, dass das blaue Flugzeugsymbol als riesige Maschine mit der Spitze genau auf Kapellerfeld zeigt! Soll uns das was sagen?


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Und was wirds für uns bringen, wenn die Wiener entlastet werden? NOCH MEHR ÜBERFLÜGE UND NOCH MEHR SCHADSTOFFBELASTUNGEN!!


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28.12.2010: Das neue Kontaktformular auf PHP-Basis ist online, und kann sofort benutzt werden. Die alte Kontaktoption hatte leider aufgrund von Inkompatibilitäten mit MS Internet-Explorer ausgedient. Ab sofort langen wieder alle Anfragen wie gewohnt bei uns ein.





27.12.2010: Per heutigem Datum haben wir die Webseite komplett neu gestaltet und upgedatet. Nun sind wir übersichtlicher und informativer präsent. Bitte informieren Sie sich genau über die Belastungen die uns zugemutet werden, bevor Sie uns mit den üblichen Sätzen

"Zuerst billige Gründe neben dem Flughafen kaufen, und dann wegen dem Fluglärm jammern!"

oder

"Wirtschaftsbremsen und Fortschrittverweigerer"

betiteln! Diese Sätze sind unpassend, und treffen auf die Kapellerfelder Bevölkerung mit Sicherheit nicht zu! Abgesehen davon dass wir seit Jahren mit immer mehr Lärm zu kämpfen haben (Fluglärm, S1-Ost, doppelgleisige Bahnstrecke) obwohl wir noch beim Bau des Marchfeldkanals in den Jahren 1986 bis 1995 vom damaligen Bürgermeister von Gerasdorf - Bernd Vögele - als Naherholungsgebiet ausgerufen und bezeichnet wurden, müssen wir tatenlos zusehen, wie man uns zur Lärmhölle verkommen lässt!

Wenn wir nichts dagegen tun, dann bleibt uns nichts mehr, was wir bisher zu schätzen wussten! Doch auch ein weiterer Grund darf nicht unter den Tisch gekehrt werden: nicht jeder Bewohner kann sich eine Schallschutzdämmung von Dach und Wänden, sowie neue Schallschutzfenster leisten um wenigstens in den Häusern vom Lärm verschont zu sein! Die Gärten sind ohnehin fast nicht mehr als Erholungsoasen nutzbar, weil teilweise im Minutentakt die Flugzeuge über uns hinwegkreischen und -dröhen.

Lassen wir dem nicht freien Lauf, und wehren wir uns dagegen! Unsere Kinder werden es uns danken, und wir selbst haben sicherlich auch etwas davon! Danke!